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Die Stadt Mainz wird bis zum Ende der Woche den Bus- und Radverkehr auf der gesperrten Theodor-Heuss-Brücke mit einer Videokamera überwachen. Sie will herausfinden, ob es Verkehrsprobleme gibt.

Man habe die Sperrung der Brücke auf dem Papier geplant. Jetzt wolle man wissen, ob das Geplante auch so in der Realität eintritt, heißt von der Stadt Mainz.

Mehr Rikschas auf der Theodor-Heuss-Brücke

Ein besonderes Augenmerk werde das Verkehrsüberwachungsamt auf die Lasten-Rikschas werfen. Diese sind ab sofort vermehrt auf der Brücke unterwegs. Ein Unternehmen bietet seit Dienstagmorgen einen kostenlosen Paket-Tranport-Service an. Einen kostenlosen Personen-Transfer gibt bereits seit Montag. Beide Angebote sollen zwei Wochen lang von Mainz und Wiesbaden finanziert werden.

Mit der Videoüberwachung will die Stadt schauen, wie sich diese Rikschas im Begegnungsverkehr mit Bussen, aber auch mit anderen Radfahrern verhalten. Durch die Videoaufnahmen lassen sich etwaige Gefahren schnell erkennen und man könne nachjustieren, so die Stadt.

Vier Wochen lang gesperrt

Die Theodor-Heuss-Brücke ist seit Sonntag für vier Wochen wegen Reparaturarbeiten gesperrt. Nur Busse, Taxen, Mofas, Fahrräder, Fußgänger und Fahrzeuge mit Sonderzeichen wie Notärzte dürfen auch während der Sanierungsarbeiten die zentrale Achse zwischen den beiden Landeshauptstädten überqueren. Besonders im Berufsverkehr staut es sich seitdem etwas mehr als sonst - vor allem auf den Ausweichrouten auf dem Mainzer Ring.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP
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