Weihnachtsmarkt Ingelheim (Foto: SWR)

Vorbereitungen für Adventszeit laufen

Rheinhessische Städte planen Weihnachtsmärkte

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In einigen Städten und Gemeinden in der Region haben die Planungen für die Weihnachtsmärkte begonnen. Allerdings wird die Adventszeit in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie etwas anders ausfallen.

Im vergangenen Jahr mussten die Weinachtsmärkte an der Nahe und in Rheinhessen wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Für dieses Jahr haben die ersten Städte und Gemeinden schon mit den Planungen begonnen. Neben Mainz wollen unter anderem Alzey, Ingelheim und Bad Münster am Stein Weihnachtsmärkte ausrichten.   

Lichterhimmel über dem Mainzer Weihnachtsmarkt (Foto: SWR)
Der Weihnachtsmarkt vor dem Mainzer Dom

Mainz plant mit 2G und mehreren Arealen

"Die Stoßrichtung 2G ist bei uns die sehr wahrscheinliche Variante", sagte der Sprecher der Stadt Mainz, Ralf Peterhanwahr. Geplant seien nach derzeitigem Stand drei kleinere Buden-Areale, darunter eins am Marktplatz vor dem Dom.

Es solle jeweils mehrere Eingänge geben, an denen kontrolliert werde, sagte der Sprecher. Zwischen Glühweinständen und Waffelbäckern entfielen dann Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Auch Weihnachtsmarkt in Ingelheim mit 2G-Regel

Die Stadt Ingelheim möchte ihren Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wieder an der Burgkirche ausrichten. Für die Besucherinnen und Besucher soll auch hier die 2G-Regel gelten, wie die Veranstalter berichten. Da nur Geimpfte und Genesene zugelassen würden, könnten Maskenpflicht und Abstandsregeln entfallen. Die Veranstalter freuen sich, dass der Ingelheimer Weihnachtsmarkt nach aktuellem Stand in gewohnter Größe stattfinden könne.

Weihnachtsmarkt in Ingelheim (Foto: SWR)
Weihnachtsstimmung in Ingelheim

Weihnachtsmarkt in Bad Münster kostet Eintritt

Die 2G-Regel soll auch für den Weihnachtsmarkt im Bad Kreuznacher Stadtteil Bad Münster am Stein gelten, der an allen vier Adventswochenenden geplant sei. Nach Angaben einer Sprecherin würden auch hier die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen entfallen. Auch gebe es keine Begrenzung der Besucherzahl. Allerdings werde man die Besucherinnen und Besucher am Eingang kontrollieren. Auf Grund des erhöhten personellen Aufwandes würden dieses Jahr Eintrittsgelder erhoben werden.

Weihnachtsmarkt in Alzey mit 3G-Regel

Die Stadt Alzey plant einen Weihnachtsmarkt mit der 3G-Regel. Wie ein Sprecher der Stadt berichtet, sollen für geimpfte, getestete und genesene Menschen Maskenpflicht und Abstandsregeln gelten. Dabei werde es stichprobenartige Kontrollen durch die Veranstalter geben. Der Alzeyer Bürgermeister Christoph Burkhard (parteiunabhängig) sagte, der Weihnachtsmarkt werde sicher anders sein als vor der Corona-Pandemie. Auch der Alzeyer Christkindchesmarkt, der nur einen Tag dauert, sei in diesem Jahr wieder geplant.

Der Weihnachtsmarkt in Alzey (Foto: Stadt Alzey)
Der Weihnachtsmarkt in Alzey Stadt Alzey

Planungen für Weihnachtsmarkt in Worms noch am Anfang

Worms plant einen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Allerdings stecke man noch in der näheren Planung, so die Stadtverwaltung. Aus diesem Grund könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen, unter welchen Bedingungen der Weihnachtsmarkt stattfinden könne.

Kein Märchen-Weihnachtsmarkt in Ober-Hilbersheim 

Der Märchen-Weihnachtsmarkt in Ober-Hilbersheim im Kreis Mainz-Bingen wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das hat die Ortsgemeinde bestätigt. Die Organisatorinnnen und Organisatoren, sowie die Helfenden und die Vereine hätten bei einem Treffen beschlossen, dass es zu viel Aufwand wäre, das Weihnachtsmarktgelände abzusperren und zu kontrollieren. Außerdem gebe es bei einer möglichen 2G-Regelung auch immer noch Anwohner, die geimpft oder ungeimpft das Gelände betreten und verlassen müssten.

Luigi Scognamiglio in seiner Lebkuchenscheune (Foto: SWR)
Märchen-Weihnachtsmarkt in Ober-Hilbersheim

Stattdessen soll jedoch am zweiten Adventswochenende ein geselliges weihnachtliches Zusammensein für die Ober-Hilbersheimer Bürgerinnen und Bürger, sowie für die Helfenden des Marktes, stattfinden.

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