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Der Großbrand in Bad Kreuznach, bei dem am Samstagabend eine Frau ums Leben kam, wurde durch einen technischen Defekt ausgelöst. Die tote Frau konnte mittlerweile identifiziert werden.

Brandermittler und ein Sachverständiger führen den Brand in Bad Kreuznach auf einen Defekt an einem Fernseher oder einem Zusatzgerät zurück. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hatte die Bewohnerin der Wohnung vermutlich im Wohnzimmer vor dem Fernseher geschlafen, als das Feuer ausbrach. Die 46-Jährige sei inzwischen sicher identifiziert. Die Obduktion habe ergeben, dass die Frau an einer Rauchvergiftung gestorben sei.

Die Feuerwehr hatte die Leiche während der Löscharbeiten in dem Anwesen gefunden. Das Feuer hatte sich in einer engen Gasse auf ein weiteres Gebäude ausgebreitet.

Häuser nach Brand unbewohnbar

Die beiden betroffenen Häuser seien nicht mehr bewohnbar, so die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach. Bei einem dieser Häuser sei die Fassade nun einsturzgefährdet und deshalb mit Hilfe von Holzbalken gesichert worden. Der städtische Bauhof hat nach Angaben der Stadt die betroffene Straße durch einen Bauzaun abgesperrt, damit keine spielenden Kinder in die Brandruine gelangen können.

Beschädigte Häuser in der Kleine Kannengasse sind abgestützt (Foto: Stadtverwaltung Bad Kreuznach)
Ein durch den Brand stark beschädigtes Gebäude wurde durch Abstützbalken gesichert. Damit soll verhindert werden, dass eventuell herabstürzende Gebäudeteile die Nachbarhäuser beschädigen. Stadtverwaltung Bad Kreuznach

Löschwasser gefriert durch Kälte

Das Feuer war am späten Samstagabend ausgebrochen. Die Löscharbeiten der Feuerwehr hatten nach eigenen Angaben bis in den frühen Sonntagnachmittag angedauert. Während der Löscharbeiten war der Brandort weiträumig abgesperrt worden. Weil das Löschwasser aufgrund der Kälte gefror, mussten Bauhof-Mitarbeiter die Straße streuen.

Umliegende Gebäude waren evakuiert worden, betroffene Anwohner waren teils bei Verwandten, teils in einem Hotel untergekommen. Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr 120 Einsatzkräfte vor Ort.

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