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Mit einem Flashmob haben Schauspieler, Sänger, Musiker und Tänzer des Staatstheaters Mainz auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Sie spielten, sangen und musizierten vor dem Theater.

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Die Aktion am frühen Montagabend in der Innenstadt dauerte etwa 15 Minuten. Den Anfang von zwölf Auftritten machten Filmaufnahmen des Philharmonischen Staatsorchesters mit Beethovens 4. Symphonie. Am Ende erklang eine Sirene und ließ den beleuchteten Banner mit der Aufschrift zurück: "Vorhang zu und alle Fragen offen".

"Das Haus bebt"

Dazwischen trug Schauspieler Henner Momann Hamlet-Verse vor, Sopranistin Maren Schwier sang aus der Fledermaus, und zwei Trompeter und Posaunisten spielten eine Fanfare. "Es wird immer wieder abgebrochen, weil wir ja nicht so richtig spielen können", erläuterte Intendant Markus Müller das Konzept der schnell aufeinander folgenden Darbietungen. Künstler und Theaterschaffende aus allen Sparten seien zusammen gekommen, um zu zeigen, "dass das Haus bebt".

"Es geht um Existenzen"

In einer Mitteilung des Theaters hieß es: "Wenn wir dafür kämpfen, als große Kulturinstitution sichtbar zu sein, tun wir dies durchaus stellvertretend." Es gehe um Wahrnehmung, Wertschätzung, Lebendigkeit - und um Existenzen. "Solidarität mit allen Freischaffenden" stand dann auch auf dem Banner, mit dem Theaterschaffende in bunten Kostümen - Zebra, Pirat, Clown und Kürbis - um das Theater liefen.

In der Mitteilung hieß es weiter: "So divers der Kulturbetrieb ist, eines gilt für uns ohne Unterschied - der Corona-Stillstand trifft uns ins Mark - inhaltlich und gesellschaftlich uns alle, finanziell in brutaler Härte vor allem die freie Szene."

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