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Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinhessen-Pfalz befürchtet im kommenden Jahr ein massives Sterben des Taxigewerbes. Grund ist die Corona-Krise.

Wegen der Pandemie hätten vor allem die Stadt-Taxis kaum noch Kunden, die Corona-Beschränkungen seien eine Katastrophe, so ein Verbandssprecher. Die Taxifahrer machten seit März nahezu keinen Umsatz.

Zusätzlich breche dieses Jahr Silvester weg. Normalerweise sei dies die umsatzstärkste Nacht im Jahr.

Finanzielle Hilfen fehlen

Der Verband bemängelt, dass die finanziellen Hilfen bei den Taxifahrern nicht ankommen. Durch die sogenannte Betriebspflicht seien Taxifahrer verpflichtet, durchgehend Taxifahrten anzubieten. Das Kurzarbeitergeld ergebe daher keinerlei Sinn.

Situation auf dem Land besser

Bei den Taxis auf dem Land sieht die Situation nach Angaben des Verbands des Verkehrsgewerbes Rheinhessen-Pfalz etwas besser aus, da diese hauptsächlich von Krankenfahrten lebten. Die Reinigung nach jeder Fahrt bedeute aber zusätzliche Kosten und Arbeit.

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