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Ein Kohlefrachter, der sich bei Trechtingshausen auf dem Rhein festgefahren hatte, ist wieder frei. Dafür waren mehrere Tonnen Kohle umgeladen worden.

Das knapp 200 Meter lange Schiff war am frühen Samstagmorgen stecken geblieben. Der Führer des Schiffes gab laut Polizei zunächst an, er habe bei Trechtingshausen (Kreis Mainz-Bingen) einem entgegenkommenden Schiff ausweichen wollen und sei so aus der Fahrrinne geraten.

Später stellte die Polizei aber fest, dass das Schiff 350 Tonnen Kohle zu viel an Bord hatte und deshalb auf Grund gelaufen war. Ein erster Versuch, das Schiff freizuschleppen, scheiterte. Daher wurde mit einem Kran Kohle auf ein anderes Schiff umgeladen. Laut Polizei konnte der Frachter anschließend freigeschleppt und nach Bingen gebracht werden. Die Schifffahrt war am Nachmittag für rund eine Stunde komplett gesperrt

Gegen den Schiffsführer hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

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