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Eine weitere Etappe beim Neubau der Schiersteiner Brücke ist geschafft: Nach Verzögerungen wurde in der Nacht zu Donnerstag ein 120 Meter langes und mehr als 2.000 Tonnen schweres Brückenteil eingesetzt.

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Es war ein spektakulärer Bauabschnitt: An der Schiersteiner Brücke wurde ein riesiges Metallbauteil über den Rhein "eingeschwommen". Es war am Mittwochmittag vom Wiesbadener Rheinufer aus auf eine schwimmende Plattform (Ponton) geladen worden. Von dort musste es über das Wasser rund 100 Meter bis zur Baustelle an der Autobahn 643. Während der Aktion war der Schiffsverkehr auf dem Rhein gesperrt.

Wegen des starken Windes habe sich der Vorgang am Mittwochmorgen zunächst verzögert, so Projektleiter Jörg Steincke von der Verkehrsbehörde Hessen Mobil. Deswegen hätten die Arbeiten erst in der Nacht zu Donnerstag beendet werden können. Es sei die ganze Nacht in Schichten durchgearbeitet worden.

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Stück für Stück in die richtige Position

Die Plattform mit dem Brückenstück wurde zunächst mit Winden und Stahlseilen an die richtige Stelle gezogen. Danach wurde es ebenfalls mit Stahlseilen Stück für Stück in die richtige Position gehoben werden - hoch über die Hauptfahrrinne des Rheins. Dort beginnen nun die Schweißarbeiten, die werden laut Steincke mehrere Wochen dauern.

Es ist das dritte von vier großen Brückenteilen. Im nächsten Jahr wird es ein weiteres Manöver dieser Art geben - dann wird der Bogen bis zum Mainzer Ufer eingesetzt.

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18:00 Uhr
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SWR Fernsehen RP

2021 soll der Verkehr über die neue Brücke rollen

Die Schiersteiner Brücke verbindet die Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz miteinander. Bis zu 90.000 Fahrzeuge fahren täglich über diese Verbindung.

Mit dem Neubau der maroden Brücke wurde 2013 begonnen, er soll vorraussichtlich 2021 abgeschlossen werden. Das Projekt kostet rund 216 Millionen Euro. Laut Hessen Mobil liegen die Arbeiten im Zeitplan.

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