Ein Krankenwagen steht vor dem Fahrgeschäft, an dem es zu einem Unfall gekommen ist. (Foto: boost your city)

Nach schwerem Unfall beim Mainzer "Rheinfrühling"

Fahrgeschäft "Intoxx" läuft nach TÜV-Check wieder

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Der TÜV hat das Fahrgeschäft "Intoxx" auf dem Mainzer "Rheinfrühling" nach dem Arbeitsunfall erneut abgenommen. Jetzt ist das Fahrgeschäft wieder in Betrieb.

Die erneute TÜV-Prüfung habe ergeben, dass es zu keiner Zeit einen technischen Defekt gegeben habe. Das sagte Marco Sottile von der Interessengemeinschaft der Mainzer Schausteller dem SWR am Samstag. Die Ermittlungen seien mittlerweile abgeschlossen.

Der schwere Arbeitsunfall hatte sich am vergangenen Mittwoch ereignet. Ein Mitarbeiter war dabei lebensgefährlich verletzt worden, schwebt aber mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Der 25-jährige Mann war an einem Fahrgeschäft von einer Gondel mitgerissen worden.

"Ich bin froh, dass es keine inneren Verletzungen und keine Kopfverletzungen sind. Das einzige, was er hatte, ist eine Lungenquetschung", sagte Sottile nach dem Unglück. Der 25-Jährige war noch in der Nacht zu Donnerstag operiert und aufgrund der Schmerzen in ein künstliches Koma versetzt worden. Sobald es sein Gesundheitszustand zulässt, soll der verunglückte Mitarbeiter zu dem Unfall befragt werden.

Die Schausteller feierten am Donnerstagvormittag einen Gottesdienst für ihren verletzten Kollegen. Rund 50 Menschen kamen auf die Bahn eines Autoscooter-Fahrgeschäfts, um mit der Schausteller-Pfarrerin Christine Beutler-Lotz für den Verletzten zu beten. Vor allem Kolleginnen und Kollegen des verunglückten Mitarbeiters nahmen am Gottesdienst teil.

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Nach Aussage der Mainzer Ordnungsdezernentin Manuela Matz (CDU) wird die Gewerbeaufsicht noch prüfen, ob die vorgeschriebenen Sicherheitsunterweisungen durchgeführt wurden. "Das ist natürlich bei dem Betrieb solcher Fahrgeschäfte notwendig, dass diejenigen, die da arbeiten, auch wissen, was sie tun dürfen und was nicht."

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SWR