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Im Zusammenhang mit dem Rhein Selz-Park in Nierstein (Kreis Mainz-Bingen) will die Stadt offenbar weiterhin mit kuwaitischen Investoren zusammenarbeiten. Das hat Niersteins Bürgermeister Jochen Schmitt (FWG) dem SWR bestätigt. Die Investoren wollten auf dem Gelände der ehemaligen US-Kaserne Wohnungen bauen. Weil die Investoren allerdings dem Besitzer des Areals noch 2,5 Millionen Euro schulden, hatte dieser am Mainzer Amtsgericht einen so genannten Vollstreckungsbescheid erwirkt. Sollte das Geld nicht bis August gezahlt werden, käme es zur Zwangsversteigerung. Wegen dieses Verfahrens gelten die Investoren als möglicherweise insolvent. Dennoch will die Stadt Nierstein weiterhin an der Zusammenarbeit festhalten. Dazu soll es am Wochenende nach SWR-Informationen ein Gespräch zwischen politisch Verantwortlichen gegeben haben. Niersteins Bürgermeister Schmitt bestreitet dies.

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