STAND

Die Coronazahlen explodieren auch in Rheinland-Pfalz, darum gibt es für Reisende aus Risikogebieten Einschränkungen. Aber was bedeutet das konkret für Urlaube im Inland?

Eindeutig bundesweit klar ist nur, dass private Besuche erlaubt sind, auch wenn die Reisenden aus einem Risikogebiet kommen. Aber jedes Bundesland hat eigene Regelungen für Pauschalurlauber erhoben. Hier ein Überblick:

Rheinland-Pfalz: Hier war ursprünglich geplant, dass zum 13. Oktober ein Beherbergungsverbot kommt, doch das wurde dann gestoppt. Insofern gibt es derzeit keine Einschränkungen.

Baden-Württemberg: In Baden-Württemberg gibt es keine Einreiseverbote oder Quarantänepflicht für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten. Weitere Beherbergungsverbote sind am Donnerstag vom Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg mit sofortiger Wirkung außer Vollzug gesetzt worden.

Hessen: Es gibt kein Einreiseverbot. Das Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten wurde ebenfalls am 19. Oktober aufgehoben.

Bayern: Es gibt kein Einreiseverbot. Das umstrittene Beherbergunsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots gilt ab dem 17. Oktober nicht mehr. Die bayerische Staatsregierung verzichtete auf eine Verlängerung der Vorschrift.

Berlin: Für die Einreise gibt es keien Beschränkungen. Der Senat hat noch kein Beherbergungsverbot beschlossen.

Brandenburg: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat das Beherbergungsverbot für Gäste aus Corona-Hotspots vorläufig gestoppt. Hier wurde ein höchstens 48 Stunden alter negativer Coronatest zur Übernachtung benötigt.

Bremen: In Bremen gibt es kein Einreiseverbot und keine Quarantänepflicht oder ein Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten.

Hamburg: Es gibt kein Einreiseverbot für Menschen aus inländischen Risikogebieten. Übernachtungsgäste müssen schriftlich bestätigen, dass sie sich in den vorvergangenen 14 Tagen nicht in einem solchen aufgehalten haben. Falls doch, benötigen sie einen negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Mecklenburg-Vorpommern: Hier müssen Urlauber trotz eines negativen Coronatests nach der Einreise 14 Tage lang in Quarantäne. Die Wartezeit kann mit einem zweiten negativen Coronatest nach fünf bis sieben Tagen in Quarantäne verkürzt werden.

Zwei aufgebaute Zelte. Im Hintergrund sind die Alpen zu sehen. (Foto: Keine)
Durch das Beherbergunsverbot bleibt manchem Urlauber für seine Auszeit bald nur noch das Zelt Keine

Niedersachsen: Die Einreise innerhalb Deutschlands ist nicht beschränkt. Tagestourismus ist möglich. Das Beherbergungsverbot für Inlandstouristen aus Corona-Hotspots wurde per Gerichtsbeschluss gekippt .

Nordrhein-Westfalen: Hier gibt es keine Beschränkungen und vorerst kein Beherbergungsverbot.

Saarland: Im Saarland wurde ein seit Ende Juni geltendes Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten wieder gekippt. Reisende aus innerdeutschen Hotspots müssen darum bei einer Übernachtung keinen negativen Coronatest mehr vorlegen.

Sachsen: Hier soll die Verpflichtung zu einem Coronatest für Reisende aus einem Risikogebiet am Samstag aufgehoben werden.

Sachsen-Anhalt: Die Einreise ist erlaubt. Die Beherbergung von Personen aus Risikogebieten zu touristischen Zwecken ist verboten, außer der Gast kann ein Attest vorlegen, wonach es keine Anhaltspunkte für eine Covid-19-Erkrankung gibt.

Schleswig-Holstein: Es gibt keine Beschränkungen bei der Einreise. Ein Beherbergungsverbot gilt aber für gewerbliche Betriebe. Ausnahmen gibt es mit einem negativen Coronatest. Für Geschäftsreisende, private Besuche und Zweitwohnungsbesitzer gilt diese Regelung nicht.

Thüringen: Es gibt keine Einreisebeschränkungen oder ein Beherbergungsverbot für Menschen aus deutschen Risikogebieten.

Alternativen für die Herbstferien Damit kann Rheinland-Pfalz als Urlaubsziel punkten

Die Herbstferien stehen vor der Tür. Eigentlich die perfekte Zeit, den Sommer noch etwas zu verlängern und ins Warme zu reisen. Doch wo kann man Urlaub machen, wenn ein Land nach dem anderen zum Risikogebiet erklärt wird?  mehr...

Hotelbuchungen, Flüge und Pauschalreisen in Zeiten von Corona Herbstferien: Wie neue Risikogebiete und Beherbergungsverbote den Urlaub gefährden

Die Herbstferien laufen oder stehen bevor und viele fragen sich: Was tun, wenn Heimatort oder Reiseziel zum Corona-Risikogebiet werden? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.  mehr...

STAND
AUTOR/IN