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Politik und Wirtschaftsverbände begrüßen die Aussetzung des geplanten Dieselfahrverbotes in Mainz. Laut Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen) haben neue Gutachten ergeben, dass dank der gesunkenen Schadstoffbelastung der Luft ein Fahrverbot vorerst nicht notwendig ist. Für das Handwerk sei das eine Riesenerleichterung, sagt Anja Obermann von der Handwerkskammer Rheinhessen. Gerade dort hätten viele Kollegen Dieselfahrzeuge und führen regelmäßig in die Mainzer Innenstadt. Günther Jertz von der Industrie- und Handelskammer ist ebenfalls froh über die Entscheidung. Sie erspare vielen Unternehmen in der Region wirtschaftliche Verluste. Auch Politiker verschiedenster Parteien begrüßten die Aussetzung des Fahrverbotes. Die Deutsche Umwelthilfe dagegen wirft der Stadt Trickserei vor. Gerade die am meisten belastete Stelle in Mainz werde in dem Gutachten nicht berücksichtigt.

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