STAND

Vor drei Jahren starb ein junger Mann als Beifahrer bei einem Verkehrsunfall in Mainz-Hechtsheim. Das Oberlandesgericht Koblenz hat jetzt bestätigt, dass der Verursacher ins Gefängnis muss.

Der heute 31-jährige Mainzer war im November 2017 betrunken durch Mainz gerast. Laut Gericht hatte er mehr als 1,2 Promille Alkohol im Blut. Auf der Geschwister-Scholl-Straße im Stadtteil Hechtsheim krachte der Fahrer dann mit mindestens 150 km/h gegen einen Straßenbahnmast. Das Auto wurde der Länge nach durchgerissen. Der 34-jährige Freund des Fahrers, der auf dem Beifahrersitz saß, war sofort tot.

Durch alle Instanzen

Das Amtsgericht Mainz hatte den Unfallfahrer daraufhin wegen fahrlässiger Tötung und Trunkenheit zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Dagegen hatte er Berufung eingelegt. Das Landgericht Mainz bestätigte zunächst das Urteil. Daraufhin ging der Angeklagte vor die nächste Instanz, das Oberlandesgericht in Koblenz. Dieses wies den Einspruch jetzt als unbegründet zurück.

Zuerst hatte die Allgemeine Zeitung über die Entscheidung des OLG Koblenz berichtet.

Haftstrafe Mainzer Raser-Prozess: Urteil bleibt bestehen

Das Mainzer Landgericht hat im Berufungsprozess wegen eines tödlichen Unfalls in Mainz das erste Urteil bestätigt. Der 31-jähriger Unfallverursacher muss für zwei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis.  mehr...

STAND
AUTOR/IN