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Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan will der Arbeitskreis Mainzer Muslime Hilfsbedürftige mit Abendessen versorgen. Hierfür suchen die Verantwortlichen noch Sponsoren.

Im Ramadan treffen sich gläubige Muslime nach Sonnenuntergang allabendlich zu einem gemeinsamen Essen, zum sogenannten Iftar-Essen. Wegen der Corona-Einschränkungen habe man die Befürchtung, dass sich arme oder hilfsbedürftige Menschen kein warmes Essen zubereiten oder leisten können, sagt Lazhar Chaari vom Arbeitskreis Mainzer Muslime. Diese Menschen werden sonst traditionell von anderen eingeladen.

Wer möchte, kann sich in ausgewählten Restaurants ein kostenloses Essen abholen. Außerdem soll es eine Iftar-Hotline geben. Wer das Haus nicht verlassen kann, könne sich da telefonisch etwas zu essen bestellen. Die aktuelle Corona-Krise sei eine deutliche Einschränkung für gläubige Muslime. Aber die Gesundheit aller Menschen stehe an erster Stelle – vor allem im Ramadan, so Chaari.

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