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Im Prozess gegen den früheren Oppenheimer Bürgermeister und derzeitigen SPD-Bundestagsabgeordneten Marcus Held am Mainzer Landgericht haben die Richter einen weiteren Befangenheitsantrag gegen einen der Schöffen abgelehnt. Er hatte auf dem Gerichtsflur mit einem Bekannten über den Prozess gesprochen. Der Schöffe ist, genauso wie sein Bekannter, Mitglied in der CDU. Der Bekannte hatte sich zuvor in einem Leserbrief an eine Zeitung gegen Marcus Held positioniert. Dessen Verteidigung hatte deshalb argumentiert, dass der Schöffe durch die politische Verflechtung mit seinem Bekannten befangen und vom Prozess auszuschließen sei. Das Gericht wies dies zurück. Der Vorsitzende Richter sagte, allein ein gemeinsames Parteibuch sei noch kein Grund, befangen zu sein. Es gebe keinen Grund, an der Unvoreingenommenheit des Schöffen zu zweifeln. Held wird Untreue, Betrug und Bestechlichkeit im Zusammenhang mit Grundstücksgeschäften in Oppenheim vorgeworfen.

Oppenheim

Oppenheimer Ex-Bürgermeister vor Gericht Held-Prozess: Befangenheitsanträge gegen Schöffen abgelehnt

Im Verfahren gegen den ehemaligen Oppenheimer Bürgermeister Held hat das Gericht Befangenheitsanträge gegen mehrere Schöffen abgelehnt. Der Prozess wird zunächst normal fortgesetzt.  mehr...

SWR Aktuell am Mittag SWR Aktuell

Mainz

Untreue, Bestechlichkeit, Betrug Kurzer Prozessauftakt gegen Oppenheims Ex-Bürgermeister Held

Der ehemalige Bürgermeister von Oppenheim und SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held steht seit Dienstag in Mainz vor Gericht. Es geht um Untreue, Bestechlichkeit, Betrug.  mehr...

Oppenheim

Vom ersten Verdacht bis zum Prozess Der Fall Marcus Held: eine Chronologie

Vor fast viereinhalb Jahren erschütterten schwere Vorwürfe gegen den damaligen Bürgermeister Marcus Held die Stadt Oppenheim. Nun beginnt der Prozess gegen den 43-jährigen Bundestagsabgeordneten der SPD. Eine Chronologie, was seitdem geschah.  mehr...

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