Rheinhessen-Nahe

Programm "Aufholen nach Corona" an Schulen gut angenommen

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Das bundesweite Förderprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" wird in der Region Rheinhessen-Nahe gut angenommen. Laut rheinland-pfälzischem Bildungsministerium bieten zusätzliche Lehrkräfte hier bereits mehr als 4.400 extra Förderstunden pro Woche an.

Ziel des Aktionsprogramms ist es, Lernrückstände aufzuholen und den sozialen Folgen der Pandemie bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Dabei sollen zusätzliches Personal an den Schulen und extra Lernangebote helfen - zum Beispiel in Deutsch und Mathematik.

Außerdem gibt es eine Kooperation mit den Volkshochschulen, die Förderkräfte vermitteln. In der Region Rheinhessen-Nahe seien in diesem Jahr schon mehr als 180 Lernprojekte an knapp 40 Schulen auf den Weg gebracht worden, so der Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz.

Auch die Schulsozialarbeit wird gefördert. Allein die Stadt Mainz finanziert mit dem Geld zehn zusätzliche Vollzeitstellen in diesem Bereich. Im Rahmen des Programms werden in ganz Rheinland-Pfalz rund 63 Millionen Euro eingesetzt.

Das Programm fördert darüber hinaus auch noch Sommerschulen, Feriensprachkurse, Ferien- und Jugendfreizeiten, Fortbildungen für Lehrkräfte sowie zusätzliche Kultur- und Sportangebote für die Kinder und Jugendlichen. Es soll noch mindestens bis zum Sommer 2023 weiterlaufen.

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