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Handy-Verbot, Dopingkontrollen und ein Verbot von übergewichtigen Reitern - das sind die Leitlinien, an die sich Reiter an Rosenmontag in Nordrhein-Westfalen halten müssen. In Mainz gibt es auch Regeln.

In Mainz soll es keine neuen Richtlinien für den Einsatz von Pferden beim Rosenmontagszug geben. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums gibt es derzeit keine Pläne, das Tierschutzrecht zu verschärfen.

Hintergrund ist ein entsprechender Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen. Da hat das Umweltministerium Leitlinien für Reiter und Kutschfahrer in den Karnevalsumzügen erstellen lassen. Dazu zählen ein Handy-Verbot, Dopingkontrollen und ein Verbot von übergewichtigen Reitern.

Eine Reiterin der Mainzer Ranzengarde sitzt auf einem Pferd und grüßt die Besucher  (Foto: dpa Bildfunk, Fabian Sommer)
Eine Reiterin der Mainzer Ranzengarde Fabian Sommer

Die Mainzer Ranzengarde sieht für solche Maßnahmen keinen Grund. Die internen Richtlinien der Mainzer Garden seien sehr scharf. Alkohol und Handys seien ohnehin für die Reiter verboten. Eine Gewichtsgrenze sei nicht notwendig.

Grundsätzlich möchte die Ranzengarde an den Pferden im Rosenmontagszug festhalten. Das sei eine Tradition seit Bestehen der Fastnacht. Außerdem seien Pferde und Menschen für den Einsatz ausgebildet, die Sicherheit stehe immer an erster Stelle, sodass zum Beispiel nervöse Tiere nicht eingesetzt würden. Die Ranzengarde ist eine der wenigen Garden in Mainz, die in den vergangenen Jahren mit Pferden am Rosenmontagszug teilgenommen hat.

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