Nierstein

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Sondermüll im Rhein-Selz-Park

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Die Staatsanwaltschaft Mainz hat im Zusammenhang mit dem Sondermüll im Rhein-Selz-Park ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es geht um den unerlaubten Umgang mit gefährlichen Abfällen. Anzeige erstattet hatte der AfD-Politiker Propp, der Mitglied im Ortsbeirat Nierstein-Schwabsburg ist. Ihm waren nach eigenen Angaben Informationen zugespielt worden, wonach ein Teil des mit krebserregenden Stoffen belasteten Schutts im Rhein-Selz-Park vergraben wurde. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte Propp weitere Unterlagen zu diesen Vorwürfen liefern, dies sei jedoch bislang nicht erfolgt. Die Ermittlungen richten sich offiziell gegen Unbekannt. Propp vermutet allerdings, dass der kuwaitische Besitzer durch das Vergraben des Mülls hohe Kosten für die Entsorgung des belasteten Schutts sparen wollte. Laut eines Gutachtens liegen im Rhein-Selz-Park immer noch rund 1.300 Tonnen Müll offen auf dem Gelände, der mit krebserregenden Stoffen belastet und unter hohen Sicherheitsmaßnahmen entsorgt werden muss.

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SWR