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Die Sirenen im Mainzer Stadtgebiet sollen in den kommenden Jahren komplett erneuert werden. Die Alarmtöne sollen dann im gesamten bebauten Stadtgebiet, inklusive der Vororte, zu hören sein.

Ein Ergebnis der bundesweiten Sirenenprobe der vergangenen Woche war, in den Mainzer Stadtteilen Drais, Ebersheim oder Lerchenberg, waren sie nicht zu hören. Im Katastrophenfall, beispielsweise einem Gefahrgutunfall, müssten die Alarmtöne aber auch bis dorthin dringen, so ein Stadtsprecher.

Deshalb würden die alten Sirenen durch 32 neue für rund 700.000 Euro ersetzt. Derzeit gibt es in Mainz 55 einsatzbereite Sirenen, teilweise stammen sie aus den 1960iger Jahren. Die Stadt hatte sie nach dem Ende des Kalten Kriegs vom Bund übernommen.

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