Bad Kreuznach

Angeklagter nach Messerattacke verurteilt

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Nach einer Messerattacke in einem Hochhaus in Bad Kreuznach hat das Landgericht den Angeklagten zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Der 36-Jährige hatte seinen Nachbarn bei einem Streit wegen Ruhestörungen mit einem Messer schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft ging bei der Tat von einem versuchten Totschlag aus und plädierte für eine Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten. Das Gericht entschied aber auf gefährliche Körperverletzung und blieb damit im Strafmaß deutlich unter dieser Forderung. Eine Überwachungskamera im Flur des Mehrfamilienhauses hatte den Streit gefilmt. In Video-Mitschnitten ist zu sehen, wie der Angeklagte seinem Nachbarn mit einem Messer in den Bauch stach. Der Mann legte am letzten Verhandlungstag auch ein Geständnis ab und entschuldigte sich bei seinem Nachbarn. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Bad Kreuznach

Streit um laute Musik eskaliert Messerattacke im Hausflur - Prozess in Bad Kreuznach

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