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Ein Mann aus Wiesbaden steht wegen versuchten Mordes vor dem Wiesbadener Landgericht. Laut Anklage hat er aus Eifersucht seinen Nachbarn mit einem Fleischermesser angegriffen. Der Angeklagte soll krankhaft eifersüchtig gewesen sein. Er habe vermutet, dass seine Frau ihn mit dem Nachbarn betrüge, so die Staatsanwaltschaft. Als er an einem Abend im Dezember vergangenen Jahres nach Hause kam, habe er sich ein Fleischermesser genommen, sei damit zur Wohnung des Nachbarn gegangen und habe geklingelt. Als dieser öffnete, soll er unvermittelt auf den Mann eingestochen haben. Der Nachbar erlitt fünf Stichverletzungen im Bauch und Schnittwunden an den Beinen und überlebte laut Anklage nur durch eine Not-OP. Möglicherweise ist der Angeklagte wegen einer psychischen Erkrankung nur vermindert schuldfähig.

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