Boot der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein: Bei Bingen wird ein Mann im Rhein vermisst (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow (Symbolbild))

Großeinsatz mit Drohne und Hubschrauber

Mann im Rhein bei Bingen vermisst

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Stefan Schmelzer
Stefan Schmelzer ist Reporter im SWR Studio Mainz (Foto: SWR, Daniel Brusch)

In Bingen wird seit Mittwochmorgen ein Mann im Rhein vermisst. Polizei und Feuerwehr suchten vergeblich nach ihm.

Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte eine Passantin am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr die Rettungskräfte alarmiert, weil sie den Mann im Wasser sah. Er habe sich zwar noch in Höhe der Rheinpromenade/Palais an einem Anleger festhalten können, die Strömung habe ihn dann aber mitgerissen.

Die Frau am Ufer hat dann laut Polizeisprecher den Sichtkontakt zu dem Mann verloren. Die Zeugin habe ihn auf etwa 50 Jahre geschätzt. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge handelt es sich um einen 55-Jährigen aus Ingelheim.

Großangelegte Suchaktion im Rhein

Die Rettungskräfte hätten dann mit einem Großaufgebot die Rettungsaktion eingeleitet. Es kamen Rettungsboote, ein Hubschrauber und eine Drohne zum Einsatz. Da der Rhein aktuell eine Wassertemperatur von etwa 7 Grad hat, schätzt die DLRG die Überlebenschance als gering ein. Der Körper kühle bei diesen Temperaturen sehr schnell aus, sagte Pressesprecher Andreas Lerg. Auch die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Mann nicht mehr lebend gefunden wird.

Die Suchaktion am Mittwoch lief laut Polizei bis in den Nachmittag, allerdings ohne Erfolg. Wie der Mann in den Rhein geriet, ist noch unklar.

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