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Diese Entscheidung der Stadt schmerzt alle Fans des Mainzer Weinmarkts: Das beliebte Weinfest im Stadtpark fällt in diesem Jahr komplett flach. Für die regionaler Winzer ein weiterer Schlag.

Der Veranstalter des Weinmarkts, das Mainzplus Citymarketing, nennt als Gründe das Verbot von Großveranstaltungen in der Corona-Krise. Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sagte, dass es ihn sehr schmerze, dass eines der beliebtesten Weinfeste Deutschlands nicht stattfinden könne. Aber die Entscheidung der Stadt folge den Empfehlungen und Vorgaben der Behörden und Wissenschaftler in der Corona-Pandemie.

Schwere Zeit für Mainzer Winzer

Die Mainzer Winzer äußern sich ähnlich wie der Oberbürgermeister. Auch wenn die Absage nicht überraschend komme, sei es ein weiterer Schlag. Neben dem nicht stattfindenden Marktfrühstück, dem Rheinausschank oder dem Johannisfest fehle jetzt eine weitere Einnahmequelle. Es sei eine schwierige Zeit, so eine Sprecherin des Vereins Mainzer Winzer.

Vermutlich Warten auf nächstes Jahr

Ein Ersatztermin für den Mainzer Weinmarkt sei nicht geplant, so die städtische Tourismusgesellschaft. Das traditionelle Volksfest mit zahlreichen Ständen von Winzern aus der Region und einem großen Feuerwerk findet normalerweise am letzten August- und am ersten Septemberwochenende statt. Es wird im Schnitt von bis zu 350.000 Menschen besucht.

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