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Die Welt hofft und wartet auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Die Mainzer Firma Biontech forscht mit und sieht die Entwicklung auf einem guten Weg.

Biontech hat nach eigenen Angaben "rapide Fortschritte" bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus gemacht. Es gehe um die Immunisierung und Prävention von Covid-19-Infektionen, so das Unternehmen mit Sitz in der Mainzer Oberstadt. Dies sei Teil des globalen Entwicklungsprogramms, an dem auch China, die USA und andere europäische Länder mitwirkten.

Dafür arbeite Biontech künftig noch enger mit dem chinesischen Unternehmen Fosun Pharma zusammen. Die klinischen Studien sollen bereits Ende April beginnen. Der Impfstoff soll sowohl in Deutschland als auch in den USA und China getestet werden. Der Zeitpunkt hänge von der Genehmigung der Behörden ab, so Biontech.

Biontech habe einen zeitlichen Vorteil, weil man bereits Impfstoffe gegen Grippe entwickle. Das Mainzer Unternehmen erhält nach eigenen Angaben von Fosun Pharma bis zu 120 Millionen Euro Vorauszahlung. Beide Unternehmen wollen sich dann die Gewinne aus der Vermarktung des Corona-Impfstoffes in China teilen. Alle Rechte im Rest der Welt sollen dann bei Biontech liegen.

Biontech wurde 2008 gegründet und ging vergangenes Jahr an die Börse. Das Unternehmen hat rund 800 Mitarbeiter und forscht auf dem Gebiet der Impfstoffe und Krebsmedikamente. Sein Hauptsitz ist in Mainz, einen weiteren Standort gibt es in Idar-Oberstein.

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