Schüler und Schülerinnen sitzen im Klassenzimmer an Laptops. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)

Digitalisierung schreitet voran

Mainzer Schulen fast komplett mit WLAN ausgestattet

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Die Mainzer Schulen sind nach Angaben des Schuldezernenten Eckart Lensch (SPD) gut auf den Schulstart am Montag vorbereitet. Die Digitalisierung schreite schnell voran.

Beispielhaft nennt Lensch die Ausstattung mit WLAN, also Drahtlosnetzwerken. Nur zwei Schulen in Mainz, die Astrid-Lindgren-Förderschule und die Ludwig-Schwamb-Grundschule verfügten noch nicht über WLAN. Die Arbeiten, auch an den Breitband-Anschlüssen der Schulen, gingen auch nach den Sommerferien weiter, so Lensch.

Ein Klassenzimmer in einer Mainzer Schule mit einer Lüftungsanlage, hergestellt nach der Anleitung des Max-Planck-Institutes. (Foto: SWR)
Ein Klassenzimmer in einer Mainzer Schule mit einer Lüftungsanlage, hergestellt nach der Anleitung des Max-Planck-Institutes.

Drei Viertel der Klassenräume haben Lüftungsanlagen

Die Hygiene-Voraussetzungen für einen reibungslosen Neustart nach den Sommerferien seien auch weit fortgeschritten. Drei Viertel aller gut 1.200 Klassenräume verfügten bereits über Lüftungsanlagen. Zusammen mit einer hohen Impfbereitschaft unter Lehrern und Schülern in Mainz ergebe sich ein guter Infektionsschutz.

Schulleiter rechnet mit einigen Quarantäne-Kindern

Problematisch könnte für die Schulen die Rückkehr von Schülern aus dem Urlaub in Hochrisikogebieten werden. Der Schulleiter der IGS Bretzenheim, Wollowski, geht davon aus, dass am Montag einige Schüler zu Hause bleiben, weil sie in Quarantäne müssen. Die Lehrer seien angehalten, im Unterricht aufmerksam zu sein, wenn die Kinder von ihren Urlauben erzählen. Sollte sich herausstellen, dass sie in Hochrisikogebieten waren, würde man mit den Eltern Kontakt aufnehmen.

"Was auch immer kommen mag, wir werden einen guten Start ins neue Schuljahr haben."

Digitale Endgeräte an der IGS Mainz-Bretzenheim (Foto: SWR, Golo Schlenk)
Digitale Endgeräte an der IGS Mainz-Bretzenheim Golo Schlenk

Generell rechnen weder der Schuldezernent noch der Schulleiter mit einem weiteren Lockdown. Die steigende Zahl Geimpfter einerseits und die Hygienemaßnahmen andererseits machten einen Lockdown unwahrscheinlich.

Und falls Schüler ins Homeschooling müssten, könnten sie mit Hilfe von Laptops oder Tablets von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Die Stadt hat nach Angaben Lenschs insgesamt 7.150 digitale Endgeräte an die Mainzer Schulen ausgegeben, um allen Schülern das Homeschooling zu ermöglichen. Die IGS Mainz-Bretzenheim erhielt 300 Laptops und Tablets.

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