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Die Stadt Mainz reagiert auf die stark angestiegenen Inzidenzwerte mit einer neuen Allgemeinverfügung. Für Kinder und Jugendliche ab Klasse 5 bedeutet das: Homeschooling.

Nun liegt der Inzidenzwert auch in Mainz über 200. Deshalb wird der Präsenzunterricht ab Klasse 5 ausgesetzt. Das hatte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) bereits vergangenen Woche angekündigt - da lagen die Werte noch unter 200. Außerdem wird in den Mainzer Kindertagesstätten nur noch eine Notbetreuung angeboten. Ebling appelliert aber an die Eltern, dass eine Betreuung möglichst zu Hause stattfinden soll.

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Friseurbesuch nur noch mit negativem Corona-Test

Die neue Allgemeinverfügung schreibt zudem vor, dass Buchhandlungen, Bau- und Gartenmärkte und Blumenmärkte in Mainz nur Einzeltermine vergeben dürfen. Ein Friseurbesuch ist nun nur noch mit einem negativen Corona-Testergebnis möglich. Das gilt auch für Fahrschulen und Musikschulen. Die Mainzerinnen und Mainzer dürfen außerdem in der Öffentlichkeit nur mit dem eigenen Hausstand und maximal zu zweit Sport treiben.

Maskenpflicht für Fahrgemeinschaften

Bei privaten Fahrgemeinschaften gilt eine Maskenpflicht für Mitfahrerinnen und Mitfahrer, wenn die Personen aus verschiedenen Hausständen sind. Die Regeln gelten bis zum 25. April, so Oberbürgermeister Ebling.

Gesundheitsamt: Fehlende Osterruhe "größter Fehler in der Pandemie"

Der Leiter des Gesundheitsamts Mainz-Bingen, Dietmar Hoffmann, sagte, dass man sich bei den Fallzahlen aktuell im exponentiellen Wachstum befinde. Die fehlende Osterruhe, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zunächst gefordert hatte, bezeichnete er als "größten Fehler in der Pandemie". Denn aktuell gebe es auch in den Schulen und Kindergärten steigende Corona-Fallzahlen. So habe es auch in Mainzer Kindertagesstätten größere Ausbrüche mit zweistelligen Fallzahlen gegeben.

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