Mainz

Stadt Mainz soll Grundstücke zu billig verkauft haben

STAND

Die Mainzer Bürgerinitiative "Ludwigsstraße" wirft der Stadt vor, Grundstücke zu billig an einen Investor verkauft zu haben. Der will auf dem ehemaligen Karstadt-Gelände ein Einkaufszentrum bauen. Laut Bürgerinitiative soll die Stadt die nötigen Grundstücke zum sogenannten Bodenrichtwert von 2017 und nicht zum maßgeblichen Wert von 2020 verkauft haben. Dadurch sei der Investor verdeckt subventioniert worden und der Stadt seien rund 1,2 Millionen Euro entgangen. Die Stadt widerspricht diesem Vorwurf: Die Vereinbarungen zum Verkauf der stadteigenen Grundstücke sei bereits 2017 getroffen worden, deshalb die Festsetzung des damaligen Bodenrichtwertes, heißt es in einer Erklärung. Außerdem habe man als Ausgleich für den Verkauf private Flächen erhalten, die ebenfalls zum Wert von 2017 abgerechnet worden seien. Alle nötigen Gremien und Ortsbeiräte seien zusätzlich umfassend informiert worden.

STAND
AUTOR/IN