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Das Mainzer Verwaltungsgericht entscheidet in der kommenden Woche über die Maskenpflicht für eine Joggerin am Rheinufer. Das teilte eine Gerichtssprecherin auf SWR-Anfrage mit.

Die Mainzer Anwältin Jessica Hamed hat am Dienstag beim Mainzer Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen die Maskenpflicht für sich als Joggerin am Mainzer Rheinufer gestellt. Sie hält diese für rechtswidrig. Die Maskenpflicht im Freien sei eine Gängelung der Bürgerinnen und Bürger, die nichts bewirke, so Hamed. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass unter Joggern keine Infektionsgefahr bestehe. Nach Angaben eines Sprechers der Stadt Mainz sei gerade beim Sport der Aerosol-Ausstoß sehr groß, sodass von der Stadt keine Ausnahme für Jogger gemacht wurde. Die Entscheidung des Mainzer Verwaltungsgerichts bezieht sich erstmal nur auf die Maskenpflicht für die Mainzer Anwältin. Hamed hofft aber, dass die Stadt von der Maskenpflicht am Rheinufer generell absieht, wenn ihrem Eilantrag stattgegeben wird.

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