Der Angeklagte mit seinem Verteidiger im Gerichtssaal (Foto: SWR, Golo Schlenk)

Urteil am Landgericht Mainz

Ingelheimer wegen sexuellen Missbrauchs zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt

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Das Mainzer Landgericht hat einen Mann aus Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen) wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs zu elf Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Der Ingelheimer hatte die Töchter seiner ehemaligen Lebensgefährtin jahrelang missbraucht.

Der 54-Jährige wurde unter anderem wegen schwerer Vergewaltigung und wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt. Außerdem hatte er etwa 40 Fotos oder Videos von dem Missbrauch gemacht.

Angeklagter hat alles gestanden

Der Ingelheimer hat pauschal alles gestanden, was ihm die Staatsanwaltschaft vorwarf. Er hat die beiden Mädchen 25 Mal vergewaltigt und fast 230 Mal sexuell missbraucht.

Kinder sind schwer traumatisiert

Zu den Übergriffen war es immer dann gekommen, wenn die Mädchen bei ihm in seiner Wohnung übernachteten. Die Taten begannen als die Kinder zehn und elf Jahre alt waren und gingen nach Angaben des Gerichts über vier Jahre. Dabei hat er die Mädchen unter anderem gefesselt und anschließend vergewaltigt. In einem Fall wurde auch eine achtjährige Freundin der Schwestern Opfer, diese vertraute sich dann ihrer Mutter an. Alle drei Kinder sind schwer traumatisiert.

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