Rheinhessen

Gefälschte Impfausweise fliegen in Apotheken auf

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In Rheinhessen sind in den letzten Tagen drei Personen mit gefälschten Impfausweisen erwischt worden. So wollte nach Angaben der Polizei ein 50-jähriger Mann am Dienstagnachmittag mit der Kopie seines Impfausweises in einer Apotheke ein digitales Impfzertifikat erstellen lassen. Die Apothekerin stellte schnell fest, dass es sich um eine Fälschung handelte: Es habe einen offensichtlichen Rechtschreibfehler in der Berufsbezeichnung des angeblich impfenden Arztes gegeben. Die Apothekerin alarmierte die Polizei. Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung wurde laut Polizei der gefälschte Impfausweis sichergestellt.

Am Montagnachmittag kam es laut Polizei in einer anderen Apotheke in Rheinhessen zu einem ähnlichen Vorfall. Hier hatte eine 60-jährige Frau versucht mit einem gefälschten Impfausweis an einen digitalen Nachweis zu kommen. Auch hier wurde die Polizei verständigt und die Frau angezeigt.

Ebenfalls am Montag hatte in Worms ein 19-Jähriger gleich zweimal versucht, sich mit einem gefälschten Impfpass ein digitales Impfzertifikat ausstellen zu lassen. Laut Polizei hatte bei einem ersten Versuch die Apothekerin angezweifelt, dass der Impfpass echt ist. Daraufhin verschwand der junge Mann und versuchte sein Glück in einer anderen Apotheke. Auch hier erkannte das Personal die Unstimmigkeiten. So sei der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung zu gering gewesen, auch die Aufkleber und die Chargennummer schienen verdächtig. Der Impfausweis wurde sichergestellt und gegen den 19-Jährigen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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