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Das Forstamt Rheinhessen hat Teile des Lennebergwaldes für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Viele Bäume sind abgestorben, ihre Äste drohen herunterzufallen.

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Nach Angaben des Forstamtes Rheinhessen ist es lebensgefährlich durch die abgesperrten Bereiche zu gehen. Von den insgesamt 700 Hektar des Lennebergwaldes sind 21 Hektar nicht begehbar.

Die Krone der Bäume ist total trocken. Dies sieht der Laie beim Durchlaufen nicht, dass da etwas runterkrachen könnte. Das macht es so gefährlich."

Joscha Erbes, Forstamt Rheinhessen
Trockenheit im Lennebergwald  (Foto: SWR, S. Steinbrecher )
Große Plakate warnen die Waldbesucher im Lennebergwald. S. Steinbrecher

Weil es im dritten Jahr in Folge viel zu wenig geregnet hat und die Wasservorräte im Boden erschöpft sind, sind viele Bäume in dem Laubmischwald bei Mainz Richtung Ingelheim abgestorben.

Welcher Regen ist nötig?

Dringend nötig sei ein anhaltender, sanfter Landregen, so Förster Joscha Erbes, kein Gewitter, da laufe das Wasser weg. Die Defizite aus den vergangenen Jahren könnten aber nicht mehr aufgeholt werden.

Wegen des ausbleibenden Regens steigt auch die Waldbrandgefahr. Vor einer Woche hat es im Soonwald den größten Flächenbrand seit 20 Jahren gegeben. Nur weil ein Pilot das Feuer schnell bemerkt hatte, konnte es unter Kontrolle gebracht werden.

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Verhaltensregeln im Wald Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz

Weiterhin besteht Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz aufgrund der anhaltenden Trockenheit. Was können Sie tun, um das Gefahrenpotential zu senken?  mehr...

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