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Am Tag des Ehrenamts haben Freiwillige aus Rheinland-Pfalz die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs gefordert. Das sei als Wertschätzung für ihr Engagement angemessen.

In Mainz protestierten nach ersten Schätzungen rund 60 junge Leute, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) leisten. Bundesweit hatte der Bundesarbeitskreis FSJ zu dem Protest aufgerufen. Das freiwillige Engagement verdiene mehr gesellschaftliche Anerkennung.

Aicha Akermi pendelt für ihr FSJ jeden Tag aus der Südwestpfalz nach Mainz (Foto: SWR)
Aicha Akermi pendelt für ihr FSJ jeden Tag aus der Südwestpfalz nach Mainz

"Wir tragen auch einen großen Beitrag zur Gesellschaft bei", sagte die Freiwillige Aicha Akermi aus Lingenfeld im Kreis Germersheim. Für den Freiwilligen Dienst bekomme sie ein monatliches Taschengeld von 360 Euro, ihre Fahrkarte zur FSJ-Stelle bei der Landeszentrale für politische Bildung nach Mainz liege bei monatlich 144 Euro. "Das ist einfach total viel."

Wer keine Unterstützung von Eltern bekommt, könne sich ein Freiwilliges soziales Jahr kaum leisten, sagte Akermi.

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