Ingelheim

Zu wenig Personal in Freibädern

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Freibäder in Rheinhessen leiden unter Personalmangel. Weil Mitarbeiter für die Wasseraufsicht fehlen, bleiben die Bäder in Ingelheim und Bingen an zwei Werktagen geschlossen. Der Mangel an Schwimmmeistern und Rettungsschwimmern sei schon seit Jahren ein Problem, sagt Schwimmbadbetreiber Dirk Osterhoff. Mit den eingeschränkten Öffnungszeiten habe man jetzt die Reißleine gezogen. Drei Vollzeitstellen seien unbesetzt. Dazu kämen mehrere Krankheitsfälle. Trotz vieler Bemühungen gebe es kaum Menschen, die sich zu Fachangestellten für Bäderbetriebe ausbilden lassen wollten. Rheinland-Pfalz und das Saarland bekämen pro Jahr gerade mal eine Ausbildungsklasse zusammen, sagte Osterhoff. Auch fänden sich kaum Rettungsschwimmer, die am Beckenrand aushelfen könnten. Fehlende Fachkräfte für die Wasseraufsicht seien ein bundesweites Problem. Das gilt auch im Taubertsbergbad in Mainz. Dort bleibt das Hallenbad deshalb in diesem Jahr während der Freibadsaison geschlossen.

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