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In der Verbandsgemeinde Kirner Land ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Nach etlichen Stunden kam am Freitagnachmittag die Nachricht: Entschärfung geglückt.

Die Entschärfung habe um kurz nach 11:30 Uhr begonnen, sagte ein Sprecher der Gemeinde und wurde gegen 15 Uhr beendet. Die Anwohner mussten in einem Umkreis von 500 Metern um den Blindgänger bis 8 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen haben. Zum Glück hätten in dem betroffenen Gebiet keine Altenheime oder Krankenhäuser evakuiert werden müssen, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes.

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Seit 10 Uhr war in dem Bereich auch die Bundesstraße 41 sowie die Bahnstrecke entlang der Nahe gesperrt.

...die Zünder waren beschädigt und konnten nicht wie gewohnt entschärft werden, dass hat Zeit gekostet. Vielen Dank den Kollegen vom #Kampfmittelräumdienst, allen beteiligten #Einsatzkräften und für das Verständnis der Anwohnerinnen und Anwohner! #Kirn #Bombe https://t.co/StUZp38wYX

Entschärfung unter erschwerten Bedingungen

Die 250-Kilo-Bombe ist den Angaben nach von zwei Menschen entdeckt worden, die am Mittwoch mit einem Schlauchboot auf der Nahe paddelten. Dort herrsche derzeit Niedrigwasser. Der Zustand des Blindgängers war vor Beginn der Entschärfung unklar, da er zur Hälfte unter Wasser lag. Die Entschärfung habe sich dadurch auch schwieriger gestaltet, als etwa in einer Baugrube.

Die Werkzeuge mussten mit einem Autokran und einem Schlauchboot zum Fundort gebracht werden. Zudem musste ein Weg freigeschnitten werden. Nach Angaben der Gemeinde waren 184 Kräfte vor Ort.

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