Die Freiwillige Feuerwehr Rhein-Selz sichert ein Haus in Wintersheim, das größere Risse hat und drohte einzustürzen.  (Foto: Freiwillige Feuerwehr Rhein-Selz)

Große und lange Risse in Wohnhaus

Feuerwehr bewahrt Haus in Wintersheim vor Einsturz

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In der Gemeinde Wintersheim (Kreis Mainz-Bingen) kam es am Dienstagabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Ein Haus hatte große Risse.

Gegen 18 Uhr am Dienstagabend ging der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Rhein-Selz ein. Gemeldet wurde, dass ein Einfamilienhaus im Ortskern der Gemeinde Wintersheim eingestürzt sei.

Die Feuerwehrmänner konnten aber erst einmal Entwarnung geben: das Wohnhaus war nicht eingestürzt. Es hatte aber größere und längere Risse an der hinteren und seitlichen Hauswand und drohte nicht mehr stabil zu sein.

Ursache waren vermutlich Erdarbeiten

Laut Feuerwehr haben dann die Einsatzkräfte in Absprache mit einem Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) erste Sicherungsmaßnahmen am und im Haus durchgeführt. Das Technische Hilfswerk fertigte vor Ort eigens Stützbalken an. Vier wurden für die äußere Hauswand gebraucht, auch im Inneren des Gebäudes wurden Balken installiert.

Vorsorglich wurden die Gas-und Stromversorgung für das Haus abgestellt. Die Wasserversorgung blieb bestehen, sonst hätte man der ganze Straßenzeile das Wasser abdrehen müssen, so ein Feuerwehrsprecher. Die Experten vermuten, dass die Risse durch Erdarbeiten hinter dem Haus entstanden sind. Näheres klärt jetzt ein Sachverständiger.

Insgesamt 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, Energieversorger und vom Wasserwerk waren bis nach Mitternacht mit der Sicherung des Hauses beschäftigt.

Haus vorerst unbewohnbar

Die Besitzer des Hauses können nicht zurück in ihr Zuhause. Erst muss ein Sachverständiger die Risse begutachten und dann entscheiden, was zu tun ist.

Das Haus steht nach Angaben des Technischen Hilfswerkes im Ortskern von Wintersheim. Es bestehe keine Einsturzgefahr mehr und auch keine für benachbarte Gebäude, versicherte ein THW-Sprecher.

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SWR