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Die Stadt Wiesbaden hat für die geplante Radschnellverbindung nach Mainz eine Machbarkeitsstudie beauftragt.

Laut Stadt soll das dafür ausgewählte Planungsbüro im kommenden Jahr den besten Streckenverlauf ermitteln. Der rund elf Kilometer lange Radschnellweg könnte vom Wiesbadener Hauptbahnhof nach Amöneburg und über die Kaiserbrücke bis in die Mainzer Neustadt verlaufen.

Bereits jetzt würden hunderte Radfahrer täglich über diese Brücke fahren, so ein Sprecher der Stadt Wiesbaden. Die sanierungsbedürftigen Treppen sollten dort bald durch neue Rampen ersetzt werden. Man wisse von vielen Pendlern, dass sie auf das Rad umsteigen würden, wenn es eine attraktive Direktverbindung zwischen Wiesbaden und Mainz gäbe, sagte der Wiesbadener Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne).

Für die geplante Schnellstrecke rechne man mit einem Potenzial von mehreren tausend Nutzern am Tag. Die Machbarkeitsstudie kostet rund 165.000 Euro und wird etwa zur Hälfte vom Land Hessen gefördert.

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