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Nach dem schweren Busunfall am Wiesbadener Hauptbahnhof im vergangenen Jahr, weitet die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen aus. Bei dem Unfall war ein Mensch ums Leben gekommen.

Wie ein Sprecher der Wiesbadener Staatsanwaltschaft mitteilt, wird nun auch gegen einen weiteren Busfahrer ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft verdichten sich aktuell die Hinweise, dass der Unfall möglicherweise durch einen Bedienfehler ausgelöst worden sein könnte. Es sei möglich, dass der vorherige Fahrer den Bus nicht ordnungsgemäß an den Unfallfahrer übergeben habe.

Bremse falsch eingestellt?

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, dass unter anderem die Druckluft-Bremse, eine Art Haltestellen-Bremse, nicht richtig eingestellt gewesen sei. Die Staatsanwaltschaft wollte das jedoch weder bestätigen noch dementieren. Man warte noch auf das unfallanalytische Gutachten.

Bei dem Unfall im November war ein Linienbus quer über eine vielbefahrene Straße in eine Haltestelle gefahren. Ein Mensch kam ums Leben, 23 wurden verletzt.

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