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Die Helios Horst Schmidt-Kliniken, kurz HSK, in Wiesbaden stellen am Dienstag ein sogenanntes ECMO-Mobil vor. Es soll künftig in der ganzen Region, auch in Rheinland-Pfalz, zum Einsatz kommen, um zum Beispiel Menschen mit schweren Covid-19-Erkrankungen zu behandeln. An Bord hat das Fahrzeug ein mobiles ECMO-Gerät. Das ist nach Angaben eines Sprechers der HSK eine kompakte Maschine, die Herz und Lunge im Notfall vollständig ersetzen kann. Aktuell kommen solche Geräte vor allem in Krankenhäusern mit speziellen Corona-Intensivstationen zum Einsatz. Mobile Geräte gibt es nach Angaben des HSK-Sprechers deutschlandweit nur sehr wenige. Mit der mobilen Maschine sei es nun zum Beispiel möglich, einen Patienten mit schwerem Corona-Verlauf aus einem anderen Krankenhaus ohne ECMO-Versorgung abzuholen und ihn noch vor Ort an die lebensrettende Maschine anzuschließen. Das ECMO-Mobil hat nach HSK- Angaben rund 80.000 Euro gekostet. Es kann demnach auch bei Notfällen wie Herz-Kreislauf-Versagen eingesetzt werden.

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