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Ein Drohnen-Alarm hat die Rückreise des FSV Mainz 05 nach der Bundesliga-Begegnung in Berlin erheblich verzögert. Das Flugzeug mit den 05ern an Bord bekam am Samstagabend am Flughafen Frankfurt keine Landegenehmigung.

Nach Warteschleifen in der Luft wurde die Maschine nach Nürnberg umgeleitet. Von dort ging es in der Nacht mit Bussen zurück nach Mainz, bestätigte die Mainzer Pressesprecherin Silke Bannick am Sonntag.

Die Deutsche Flugsicherung hatte ab etwa 20.15 Uhr für knapp 60 Minuten keine Starts und Landungen in Frankfurt genehmigt. Mehr als 15 Flugzeuge mussten deshalb zur Landung auf andere Flughäfen umgeleitet werden. Der FSV Mainz 05 hatte das Spiel bei Hertha BSC in Berlin mit 3:1 gewonnen.

Bundespolizei: "Gezielte Störaktion"

"Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf eine gezielte Störaktion durch unbekannte Täter hin, bei der Drohnen sehr nah an startenden und landenden Flugzeugen gesichtet wurden", teilte die Bundespolizei am Sonntag mit.

Die Drohnen seien nach glaubhaften Augenzeugenberichten deutlich größer als handelsüblich gewesen. Nach Angaben des Hessischen Verkehrsministeriums mussten 21 Flüge zu anderen Flughäfen umgeleitet werden.

Gestern Abend gab es zwischen 19:30 und 22:49 Uhr mehrere #Drohne​nsichtungen am #Flughafen #Frankfurt. Dies führte zu erheblichen Einschränkungen im Luftverkehr und zum Einsatz von #Polizeihubschrauber​n. Ermittlungen von Landes- & #Bundespolizei laufen. #Pressemitteilung folgt. https://t.co/fhMOz9G92U

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