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Um künftig Corona-Patienten zu behandeln, entstehen auch in Rheinhessen sogenannten Schwerpunkt-Krankenhäuser. In Ingelheim laufen die Vorbereitungen dafür, in Bingen steht man schon bereit.

Im Heilig-Geist-Hospital in Bingen können ab sofort Corona-Patienten behandelt werden, so der Sprecher der Marienhaus-Unternehmensgruppe Heribert Frieling.

Alle Patienten seien entweder verlegt oder entlassen worden. Maximal 60 Betten könnten nun belegt werden. Derzeit gebe es 15 Intensivplätze und 13 mit Beatmungsgeräten. Noch habe man aber keine Patienten aufgenommen, weil es noch keine schwer erkrankten Corona-Infizierten in der Region Bingen geben.

Das Krankenhaus in Ingelheim von außen (Foto: SWR)

Vorbereitungen auf Hochtouren

Auch die Ingelheimer Klinik wird derzeit zu einem Corona-Schwerpunktkrankenhaus umgerüstet. Bis zum 1. April will die Klinik vollständig einsatzbereit sein, so der Direktor Dr. Markus Masin. Dann rechne man mit einer Welle von Corona-Patienten.

Für die, die dann an Beatmungsmaschinen angeschlossen werden müssen, soll es 40 Intensivplätze geben. Außerdem werden 90 isolierte sogenannte Observationsbetten eingerichtet. In denen können Patienten ebenfalls isoliert und an eine Sauerstoffversorgung angeschlossen werden.

Außerdem werden für die Corona-Tests extra Container aufgestellt. Am Wochenende haben sich laut Mansin bereits mehr als 80 Bewerber gemeldet, die das Personal unterstützen wollen. Darunter seien Ärzte, Pfleger und Psychologen.

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