Mainz

Bistum mit rund 28 Millionen Euro Defizit

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Das Bistum Mainz hat seinen Wirtschafts- und Investitionsplan für das kommende Jahr verabschiedet. Nach Angaben der Pressestelle wird es 2022 vermutlich ein Defizit von rund 28 Millionen Euro geben. Der Haushalt sei bereits seit mehreren Jahren defizitär und müsse erneut durch Rücklagen ausgeglichen werden, heißt es. Der Mainzer Weihbischof Udo Bentz sagte, das Bistum befinde sich in einem Umbruch und müsse bis 2024 rund 20 Millionen Euro einsparen. Dazu könnten auch Verkäufe von kircheneigenen Immobilien dienen. Das würde auch Instandhaltungsmaßnahmen und Betriebskosten reduzieren. Langfristig sollen laut Bentz 50 Prozent der Immobilien verkauft werden. Allerdings seien die Kirchensteuereinnahmen gestiegen. Nach dem corona-bedingten Einbruch 2020 habe das Bistum 2021 etwa 3,6 Millionen Euro mehr eingenommen als im vergangenen Jahr.

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AUTOR/IN
SWR