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Viele Unternehmen in Rheinhessen haben die Corona-Impfung ihrer Mitarbeitenden selbst in die Hand genommen. Viele Menschen wurden so geimpft, nicht nur Angestellte der jeweiligen Firmen.

"Es läuft gut", sagt der Sprecher des Mainzer Glas-Herstellers Schott, Salvatore Ruggiero. Diese Woche habe die Betriebsärztin mit den Zweitimpfungen begonnen. Die Mitarbeitenden seien sehr glücklich, dass sie gegen Corona geimpft werden. Alles laufe reibungslos. Knapp 1.600 Menschen haben laut Ruggiero bei Schott ihre erste Impfung erhalten.

Auch Mitarbeitende anderer Firmen geimpft

Darunter seien aber nicht nur Mitarbeitende des Unternehmens. Schott habe allen Fremdfirmen auf ihrem Gelände ebenfalls ein Impfangebot gemacht, so seien etwa auch Angestellte der Reinigungsfirmen sowie Kantinenpersonal geimpft worden.

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Große Impfbereitschaft bei Boehringer

Auch Boehringer Ingelheim zeigt sich zufrieden mit den bisherigen Corona-Impfungen. Die Impf-Bereitschaft der Belegschaft sei groß, so Boehringer-Sprecher Matthias Reinig. Bei einem Pharma-Unternehmen sei das natürlich kein Wunder.

Auch Angehörige bekommen Impfangebot

Über 5.000 Impfungen hätten die Betriebsärzte bei Boehringer bisher deutschlandweit durchgeführt. Wie viele davon am Standort Ingelheim waren, konnte Reinig nicht genau beziffern. Alle zwei Tage würden neue Impf-Termine freigeschaltet. Nachdem bei der Terminvergabe kürzlich Lücken entstanden seien, habe Boehringer die Impfung auch für Familienangehörige der Belegschaft freigegeben.

Kleinere Betriebe versorgen auch Nachbarfirmen

Auch kleinere Betriebe in der Region ohne eigenen Betriebsarzt haben Mitarbeitende geimpft. Zum Beispiel der Mauerziegelhersteller JUWÖ aus Wöllstein. Dort sind nach Angaben des Geschäftsführers Stefan Jungk rund 120 Menschen geimpft worden, darunter auch Kunden der Firma und Angestellte eines Lebensmittelmarkts in Wöllstein.

Aufwand hat sich gelohnt

Der Aufwand sei für das mittelständische Unternehmen riesig gewesen. Man habe Räume in der Verwaltung zur Impfstraße umgebaut, aus dem Seminarraum einen Ruheraum gemacht, in dem Entspannungsmusik lief, damit die Geimpften sich noch kurz ausruhen konnten. Dennoch sei man froh, dass JUWÖ auf diese Weise sogar anderen Menschen eine Impfung anbieten konnte.

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