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Die Stadt Mainz und der Landkreis Alzey-Worms haben die Ausgangssperren wegen der anhaltend hohen Corona-Inzidenzen verlängert. Dennoch gibt es Unterschiede in den Details der Verordnungen.

Die Stadt Mainz hat ihre Ausgangssperre bis zum 25. April verlängert, solange gilt auch die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz. Damit dürfen Bürgerinnen und Bürger weiterhin nur in begründeten Ausnahmefällen nach 21 Uhr auf die Straße, beispielsweise in dringenden medizinischen Notfällen oder um den Hund auszuführen. Sollte die Inzidenzzahl in den kommenden Tagen unter die Grenze von 100 sinken und länger als sieben Tage darunterbleiben, hätte die Stadt Mainz die Möglichkeit, ihre Allgemeinverfügung zu ändern, so ein Sprecher der Stadt. Dann könne die Ausgangssperre auch früher wieder aufgehoben werden.

Landkreis Alzey-Worms verlängert nur um eine Woche

Auch für den Landkreis Alzey-Worms gibt es eine Ausgangssperre. Grund ist ebenfalls eine Inzidenz über 100. Landrat Heiko Sippel (SPD) hat die Allgemeinverfügung schon verlängert, allerdings nur um eine Woche bis zum 18. April. Das hänge damit zusammen, so eine Sprecherin, dass der Bund möglicherweise neue Regeln erlässt, die dann allgemeingültig sind. Im Landkreis Alzey-Worms gilt auch weiterhin das Termin-Shopping. Und pro Laden darf nur ein Hausstand einkaufen gehen und auch nur nach einem vorab gemachten Termin. In der Stadt Alzey wurde das am Wochenende allerdings anders gehandhabt. Nach SWR-Informationen waren teilweise deutlich mehr Menschen in den Geschäften als erlaubt.

Landkreis Mainz-Bingen erlässt Allgemeinverfügung

Am Wochenende hat auch der Landkreis Mainz-Bingen die Grenze von 100 bei der Inzidenz überschritten. Daraufhin wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die ab Mittwoch gilt. Auch in Mainz-Bingen tritt demnach eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr in Kraft. Die Geschäfte müssen zum Termin-Shopping wechseln. Zudem wird die Außengastronomie geschlossen. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 25. April.

Im Landkreis Bad Kreuznach gelten die meisten Freiheiten

Der Landkreis Bad Kreuznach hat in der Region Rheinhessen-Nahe als einziger noch eine Inzidenz unter 100. Das bedeutet, dass der Einzelhandel geöffnet hat. Gleiches gilt für die Außengastronomie, dort ist ein negativer Schnelltest erforderlich. Ab heute wird in Bad Kreuznach die Luca-App getestet. Damit soll die Kontaktnachverfolgung im Falle eine Corona-Infektion vereinfacht werden. Einzelhändler, Gastronomen und Frisöre können sich anmelden. Die Kontaktdaten der Gäste und Kunden werden dann nicht mehr auf Zetteln festgehalten, diese müssen sich die App allerdings vorab herunterladen.

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