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Sonne und klirrende Kälte haben am Wochenende viele Ausflügler auf die zugefrorenen Eisflächen in Rheinhessen gezogen. Die Polizei hat an mehreren Stellen kontrolliert.

Sie war unter anderem am Rheinufer zwischen Bingen und Ingelheim sowie in Wiesbaden unterwegs. Vor allem in den Mittagsstunden am Sonntag seien viele Personen auf den zugefrorenen Wiesen gewesen, so die Ingelheimer Polizei. Sie seien Schlittschuh gelaufen und auf dem Eis spazieren gegangen. Die zugefrorenen Flächen seien aber nicht sicher und könnten leicht einbrechen.

Auch für die Tiere seien die Menschen eine Gefahr. Wildtiere, wie zum Beispiel Rehe, würden durch zu viele Menschen aufgeschreckt, mahnt die Polizei. Die Tiere drohten dann auf die nahe gelegene A60 zu laufen.

Rehe brechen im Eis ein

Nach Angaben der Polizei sind am Wochenende einige Rehe auf dem Eis der Rheinwiesen zwischen Gau-Algesheim (Kreis Mainz-Bingen) und Bingen eingebrochen. Der zuständige Jagd-Pächter habe die Tiere aus ihrer misslichen Lage befreit und gerettet.

Eisflächen auch eine Gefahr für die Menschen

Auch für Menschen sind die zugefrorenen Flächen gefährlich. Die Feuerwehren in der Region und das Deutsche Rote Kreuz Rheinhessen-Nahe warnen davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Zurzeit bestehe eine große Gefahr einzubrechen. Die Menschen könnten sich unterkühlen oder sogar ertrinken.

RP

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