Steinbruch in Mainz-Weisenau (Foto: SWR)

Wohnen neben Abfällen? Kampf gegen Mülldeponie im Mainzer Steinbruch geht weiter

Die Angst vor Gesundheitsschäden ist groß - deswegen will die Bürgerinitiative gegen eine Mülldeponie im ehemaligen Mainzer Steinbruch weiter gegen das geplante Großprojekt vorgehen.

Die Planungsunterlagen für die Deponie im Mainzer Stadtteil Laubenheim liegen seit Mitte Juli erneut öffentlich im Rathaus aus. Sie mussten zum zweiten Mal ausgelegt werden, weil beim ersten Mal ein formaler Fehler passiert war. Daraufhin wurden sie nach Angaben der Genehmigungsbehörde SGD Süd teilweise überarbeitet.

Ehemaliger Steinbruch in Mainz-Weisenau (Foto: SWR)
Steinbruch in Mainz-Weisenau

Die Bürgerinitiative kritisiert, es seien keine wesentlichen Korrekturen vorgenommen worden. Die Stadt Mainz beantrage nach wie vor, dass auf der Mülldeponie 40 hochgiftige Abfallarten genehmigt werden. Darunter seien Filterstäube, die Dioxine und Schwermetalle enthalten könnten.

Pläne liegen noch bis Freitag aus

Die Bürgerinitiative hat bereits zehntausend Euro gesammelt, um notfalls auch eine gerichtliche Klage durchzusetzen. Viele der Mitstreiter sind Anwohner des früheren Steinbruchs in Mainz-Laubenheim. Die Pläne für die Deponie liegen noch bis Freitag im Rathaus sowie im Umweltamt aus.

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