Wartende dringen in überfüllte Einrichtung ein Tumulte im Bad Sobernheimer Freibad - Polizei muss eingreifen

Im Bad Sobernheimer Freibad haben sich am Sonntag tumultartige Szenen abgespielt. Menschen drängten auf das überfüllte Gelände ohne zu zahlen. Am Ende musste die Polizei schlichten.

Ein von oben fotografiertes volles Schwimmbad (Foto: dpa Bildfunk, Hauke-Christian Dittrich)
Hauke-Christian Dittrich

"Hitzestress", diagnostizierte ein Polizeisprecher am Montag. Grund für die Ausnahmesituation war, dass der Bademeister am Sonntag nach einer Kontrolle der Wasserqualität die kurzzeitige Schließung des Freibads im Kreis Bad Kreuznach angeordnet hatte.

Mehr als 2.000 Menschen seien zu dem Zeitpunkt wohl in dem Bad gewesen, sagte der Sprecher, wohl auch, weil im Umfeld von Bad Sobernheim einige Schwimmbäder derzeit nicht in Betrieb seien. Eigentlich sollten auf Anweisung des Bademeisters erst wieder neue Besucher in das Bad gelassen werden, wenn Badegäste dieses verlassen hatten.

Wartende drängen aufs Freibadgelände

Das verärgerte die vor der Kasse Wartenden offenbar so sehr, dass sie sich ohne zu zahlen Zutritt verschafften. Der Bademeister sah sich deswegen gezwungen, die Polizei zu alarmieren. Sie rückte mit drei Streifenwagen an - und hatte die Lage nach eigenen Angaben schnell unter Kontrolle.

Einige der Wartenden und mehrere Badegäste verließen den Ort des Geschehens, so dass das Schwimmbad kurze Zeit später wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen konnte.

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