Glück im Unglück hatte eine Frau in Mainz. Sie wollte nur Pommes machen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Ina Fassbender/dpa)

Versengte Haare, verrußtes Gesicht Gefährlicher Fettbrand beim Pommes-Frittieren

Eine Fettexplosion auf ihrem Küchenherd ist für eine junge Frau in Mainz noch einmal recht glimpflich ausgegangen. Dabei wollte sie nur Pommes zubereiten.

Wie die Feuerwehr mitteilte, begann es im Topf zu brennen. Die Frau löschte den Brand mit Wasser - und löste damit eine Stichflamme aus. Die Frau hatte Glück im Unglück: Sie kam mit versengten Haaren und einem rußgeschwärzten Gesicht davon.

Das Feuer blieb allerdings relativ klein und griff nicht auf die Küche über, die Feuerwehr musste anschließend lediglich die Wohnung lüften. Fettbrände können laut Feuerwehr oft mehrere Meter große Feuerbälle auslösen und für die Verursacher tödlich enden.

So vermeiden Sie einen Fettbrand

Die Feuerwehr mahnt, heißes Fett in Topf oder Pfanne niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Das Fett sollte nicht höher als 180 Grad erhitzt werden. Ab 280 Grad fängt es an zu brennen. Beim Frittieren im Topf die Fetttemperatur mit Thermometer überprüfen.

Ganz wichtig, bei Fettbrand nicht in Panik geraten. Sofort den Deckel drauf! Topf oder Pfanne von Hitzequelle ziehen und abkühlen lassen. Niemals mit Wasser löschen!

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