Polizei verhört jugendliche Täter Wormser Schule aus Zerstörungswut verwüstet

Die Polizei hat die beiden Jugendlichen verhört, die am Wochenende in einer Wormser Realschule randaliert haben sollen. Offenbar hatten die beiden einfach Lust, etwas kaputt zu machen.

Verwüstetes Schultreppenhaus in Worms (Foto: Polizeidirektion Worms)
Der Inhalt der Schränke wurde rausgerissen und ins Treppenhaus der Wormser Realschule geworfen Polizeidirektion Worms

Nach Angaben der Polizei hatten die Jugendlichen im Verhör "reine Zerstörungswut" als Motiv genannt. Die 13 und 14 Jahre alten Jungen wurden erkennungsdienstlich erfasst. Der Jüngere ist nicht strafmündig. Gegen den Älteren wurde Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.

Die Polizei nahm sie am Montagnachmittag fest. Zeugenhinweise aus dem Umfeld der Schule hätten zu ihnen geführt. Die beiden seien Schüler der verwüsteten Pfrimmtal Realschule Plus.

Nach Angaben der Wormser Polizei waren die Täter durch ein Fenster in die Turnhalle der Schule gelangt. Dort warfen sie Sportgeräte um und beschädigten sie.

Bastelmaterialien aus Schränken gerissen

Anschließend brachen sie eine Tür der Realschule auf und verwüsteten das Treppenhaus. Sie rissen Bastelmaterialien aus den Schränken und warfen sie auf den Boden des Treppenhauses. Außerdem beschmierten sie Wände mit Farbe und warfen Stühle um.

Vandalismus in Wormser Realschule (Foto: Polizei Worms)
Auch die Eingangstür der Wormser Realschule wurde mit Farbe beschmiert Polizei Worms

Gesamtschaden von rund 36.000 Euro

Den Schaden durch die Zerstörungen und Farbschmiereien im Schulgebäude schätzt die Polizei auf 21.000 Euro. Dazu komme die beschmierte Fassade, die etwa 15.000 Euro Schaden verursacht habe. Hausmeister und Reinigungskräfte hätten es geschafft, die Schulräume soweit wieder herzurichten, dass der Unterricht stattfinden könne, hieß es am Montagnachmittag von Seiten der Stadt.

Der Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel (CDU) zeigte sich erschüttert über den Vorfall. Es werde geprüft, ob die Wormser Schulgebäude künftig von Kameras überwacht werden könnten.

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