Von oben ist ein kleines Boot der Feuerwehr zu sehen, darauf und daneben viele Rettungskräfte und der Verletzte auf einer Trage (Foto: Feuerwehr Mainz)

Schwierige Bergung Mainzer Feuerwehr rettet Bootsmann

Ein Bootsmann ist am späten Abend beim Festmachen seines Schiffs in Mainz-Weisenau in den Rhein gefallen. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilt, stürzte der Mann auf eine Eisenleiter und brach sich ein Bein.

Nach Angaben der Feuerwehr musste das Gütermotorschiff während des Entladens ein wenig manövrieren. Dabei riss ein Tau und traf den 29-jährigen Matrosen mit voller Wucht. Dieser stürzte schwerverletzt von Bord und konnte sich aber an einer Leiter in der Nähe festhalten. Arbeitern und weiteren Besatzungsmitgliedern gelang es, den Mann festzuhalten und ihn anschließend über die Leiter mehrere Meter nach oben an Bord des Schiffes zu ziehen.

Mit dem Boot an die Nato-Rampe

Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgung des Mannes auf dem Schiff. Der Abtransport des Schwerverletzten war allerdings schwierig, da der Höhenunterschied zwischen Schiffsdeck und Anlegestelle sehr groß war. Die Rettungskräfte entschlossen sich deshalb, den Matrosen auf ein Rettungsboot der Feuerwehr zu heben. Das brachte den Mann an die Nato-Rampe in Mainz-Laubenheim, von wo er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Neben seinem Beinbruch war der Matrose wegen des kalten Wassers im Rhein stark unterkühlt.

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