in Mainz-Finthen in Rheinland-Pfalz wurden vom Ordnungsamt 20 Waffen und hunderttausende Schuss Munition sichergestellt (Foto: Pressestelle, Landeshauptstadt Mainz)

Routine-Kontrolle in Mainz Waffen und tausende Schuss Munition sichergestellt

Routinemäßig kontrollierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes einen Sportschützen in Mainz. Was die Waffen-Kontrolleure dabei vorfanden, war alles andere als vorschriftsgemäß.

In einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Mainz ist von "massiven Verstößen gegen waffen- und sprengstoffrechtliche Vorschriften" die Rede. In Zahlen ausgedrückt: Der kontrollierte Sportschütze bewahrte den Angaben zufolge 25 Waffen, die er besitzen durfte, und 150.000 bis 200.000 Schuss Munition zu großen Teilen nicht vorschriftsmäßig auf.

Daneben fanden die Kontrolleure aber auch Waffen und Waffenteile, für die der Sportschütze gar keine Besitzerlaubnis hat. Als Beispiel wird ein Laser genannt, der zur Zielpunktmarkierung an einer Pistole angebracht war. Dazu schreibt die Stadt: "...bei dem es sich um einen nach dem Waffengesetz verbotenen Gegenstand handelt, der weder von Sportschützen noch Jägern vorgehalten werden darf."

Sichergestellt wurde auch so genanntes "Treibladungspulver" - landläufig Schießpulver genannt. Dieses wurde ebenfalls nicht ordnungsgemäß aufbewahrt.

Gegen den Mann seien Straf- und Ordnungsverfahren eingeleitet worden, teilte die Stadtverwaltung mit.

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