Trauerfeier für Herbert Bonewitz in Mainz. (Foto: SWR)

"Prinz Bibi" verlässt die Bühne für immer Mainz nimmt Abschied von Herbert Bonewitz

Rund 200 Menschen haben auf dem Friedhof in Mainz-Gonsenheim Abschied von Herbert Bonewitz genommen. Der Kabarettist und Fastnachter war am Montag im Alter von 85 Jahren gestorben.

Zu der Trauerfeier auf dem Gonsenheimer Friedhof waren viele Freunde und Wegbegleiter von Herbert Bonewitz gekommen - darunter die Fastnachtsikone Margit Sponheimer, die Mitglieder der Gesangsgruppe Aca & Pella, der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher oder auch SWR-Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg.

Vierfarbbunte Kränze

In der Trauerhalle des Friedhofs war der Sarg aufgebahrt, davor wurden viele Kränze niedergelegt. Sie stammen unter anderem vom Gonsenheimer Carneval-Verein (GCV) und der Füssiliergarde.

"Auf meinem Grabstein soll mal stehen: Hier ruhen meine Gebeine, ich wollt´, es wären deine."

Herbert Bonewitz

Reden und Gesang

Der Sohn des Verstorbenen, Michael Bonewitz, sprach bei der Trauerfeier unter dem Motto "Auf Wiedersehen im Narrenhimmel". Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) nannte Bonewitz in seiner Trauerrede den Vater des Mainzer Kabaretts. Er habe Humor und Zungenschlag in Deutschland salonfähig gemacht.

Bonewitz damaliger Weggefährte, der MCV-Ehrenpräsident Rudi Henkel, sprach von ihm als einem geistreichen und liebenswerten Menschen, der sich für immer ins Buch der Geschichte eingetragen habe. Die Mainzer Gesangsgruppe Schnorreswackler widmete Bonewitz das Lied "Halleluja".

Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Wann dies stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.

Bonewitz war am Montagmittag nach langer schwerer Krankheit im Alter von 85 Jahren in der Mainzer Universitätsmedizin im Kreise seiner Familie gestorben.

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